Dieser Eintrag wurde erstellt
am 16 Juni 2009 um 10:15 und dies in der Kategorie Allgemein.
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Es gibt fünf Dinge, die zum Santosgrill oder zu jedem anderen Grillgerät unabdingbar dazu gehören: Schönes Wetter, nette Menschen, leckeres Grillgut, einige Getränke und Musik. Mit diesen Zutaten kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen, es sei denn, man handelt unvorsichtig, indem man zum Beispiel betrunken am Grill steht. Da die meisten Menschen aber eigentlich wissen, was sie tun, und es nur wenige unrühmliche Ausnahmen gibt, was Unvorsichtigkeit oder Leichtsinn betrifft, sind die meisten Grillfeten auch wirklich gelungene Veranstaltungen.
Welche Musik am Santosgrill gespielt wird, ist davon abhängig, welchen Geschmack die Menschen haben. Am schönsten ist es natürlich, wenn jemand eine Gitarre dabei hat, ein wenig singen kann und so für die nötige Unterhaltung sorgt. Diese Musik kann man überall spielen, da man hier keinen Strom braucht und die Gitarre in jedem Kofferraum Platz findet. Ähnlich, wie am Lagerfeuer, singen hier alle mit, sofern sie die Texte können. Romantische, aber auch stimmungsvolle Atmosphäre ist hier schon beinahe gewiss. Wenn hier ein begeistertes Publikum den Klängen eines Hobby Musikers lauscht, kann man die Zeit schon einmal vergessen. Schnell sind die Morgenstunden erreicht, aber das ist völlig legitim, wenn man in einer so schönen Runde zusammen gesessen ist, man ein paar Bier getrunken hat, und leckere Speisen die Runde machten. Nur mit dem Auto sollte man in dieser Situation nicht mehr fahren, sondern lieber auf ein Taxi zurückgreifen.
Natürlich kann man auch ein Radiogerät oder einen CD-Player zum Santosgrill stellen, um ein wenig Stimmung in den Garten zu bekommen. Von Schlager bis Hardrock ist alles erlaubt, sofern die Nachbarn nichts dagegen haben. Zumindest ab den gesetzlichen Ruhezeiten muss man dafür sorgen, dass niemand durch die Musik belästigt wird. Nicht immer haben ältere Nachbarn Verständnis für junge Leute, die ein wenig lauter im Garten feiern. So ist Streit schon vorprogrammiert, wenn man sich nicht an die Ruhezeiten hält. Zu laut darf eine Party natürlich auch tagsüber nicht sein; auch hier kann es sein, dass plötzlich die Polizei vor der Türe steht, weil sich Nachbarn beschwert haben. Mit einigen Nachbarn kann man das Problem lösen, indem man sie einfach auf die Gästeliste der Party setzt. Was sind schon zwei Teller Salat und etwas Fleisch, wenn man dafür ungestört und ohne Neider feiern kann. Ist diese Lösung unmöglich, weil vielleicht schon ein alter Streit besteht, sollte man einen Ausweichort suchen oder einfach leise sein.
Nicht nur die Musik am Santosgrill, sondern auch Singen, lautes Gelächter oder Gejohle kann die Nachbarn unnötig provozieren. Eigentlich kann man es ihnen nicht verdenken, wenn sie schlafen möchten, dies aber unmöglich ist, weil der Lärmpegel einfach zu hoch ist. Mit etwas Rücksicht, vielleicht auch einer kleinen Portion Diplomatie, schafft man es jedoch meistens, einen Streit mit Nachbarn zu vermeiden und friedlich nebeneinander zu leben.