Dieser Eintrag wurde erstellt
am 26 Januar 2009 um 10:03 und dies in der Kategorie Beauty.
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Man kann es nicht verhindern, immer wieder einmal muss man mit jeder Frisur zum Friseur. Egal, ob Mann oder Frau, Kind oder Senior, Kurzhaarschnitt oder lange Haare: Ein Schnitt und somit eine optische Verbesserung tut jedem Menschen gut. Eine Dauerwelle muss alle paar Wochen in Form gebracht werden, und auch ein peppiger Kurzhaarschnitt sitzt nicht mehr, wenn man längere Zeit nicht beim Nachschneiden gewesen ist. Die Spitzen langer Haare müssen ebenso von Spliss befreit werden, wie ein Mann mit Halbglatze den Kranz ab und an etwas kürzen lassen muss. Doch es geht beim Friseurbesuch nicht um den Haarschnitt allein.
Bei manchem Friseurmeister im Laden hat sich eine regelechte Informationsbörse gebildet. Hausfrauen haben ihre Wochentage, an denen sie zur Haarwäsche gehen, um das neueste aus dem Ort, was Klatsch, Tratsch und Veränderungen betrifft, in Erfahrung zu bringen. Auch, wenn man die neuesten Illustrierten zwar alle lesen, aber keine davon kaufen will, kann man sich nur zum Haare waschen auf den Wartestuhl beim Friseur begeben. Grundsätzlich unterscheiden sich die Besucher in zwei Gruppen. Die einen, die alle Zeit der Welt haben, und die anderen, die nach Feierabend noch schnell zum Fotoservice, in die Reinigung und eben zum Friseur hecheln, weil sie einfach immer im Stress sind.
Nach der gehetzten Frage, ob ein Termin frei ist, begleitet von einem verzweifelten Blick zur Uhr, nehmen diese eiligen Menschen dann doch auf dem Stuhl Platz. Es dauert nur wenige Minuten, bis sie zur Ruhe kommen, denn die angenehme Massage bei der Kopfwäsche und die Erwartung einer deutlichen optischen Verbesserung hebt die Laune und entspannt. Beim Friseur ist es üblich, einen Kaffee oder einen Tee serviert zu bekommen, wenn eine Haarfarbe, Strähnen, eine Dauerwelle oder eine Haarkur einwirken müssen. Diese genießt man dann bei unterhaltsamer, wenn auch relativ anspruchsloser Lektüre, bis die Zeit vergangen ist, und die nächste Haarwäsche folgt.
In vielen Salons bekommt man lange vorher schon Termine zugeteilt, an die man sich tunlichst auch halten muss. Zwar ist es nicht schlimm, wenn man selbst eine Zeit warten muss, weil die Disposition im Laden nicht so toll funktionierte, oder etwas dazwischen gekommen ist, aber eine Verspätung seitens der Kundschaft sieht man im Friseurgeschäft nicht gerne. Dennoch kommt es zwangsläufig dazu, dass man zwar während all der Prozeduren zwar am Erfolg derselben zweifelt, aber dennoch hoch erhobenen Hauptes aus dem Geschäft geht, und sich rundherum zufrieden vor allen Bekannten und Verwandten präsentiert. Zu diesem Wohlbefinden gesellt sich noch die befriedigte Neugierde, was die Nachbarn und die VIP Welt betrifft.