Das Ferienhaus am Waldesrand


Jeder Urlaubsgast versteht unter dem Begriff Wellness etwas anderes. Der eine möchte ein Hotelzimmer, Sauna und Solarium, für den anderen reicht ein Ferienhaus am Waldesrand, wo er in aller Ruhe vor der Tür liegen und sich erholen kann. Der eine möchte bekocht und bedient werden, der andere einfach schlafen, essen und etwas unternehmen, wann er danach Lust hat. Für die einen Gäste ist es ein Graus, sich auch noch im Urlaub schick anziehen zu müssen, wo sie doch das ganze Jahr im Anzug oder Kostüm zur Arbeit gehen. Die anderen freuen sich darauf, sich Abend für Abend toll zu Recht zu machen, um zum Buffet zu gehen. So verschieden, wie die Wünsche der Urlauber sind, so unterschiedlich sind auch die Urlaubsdomizile, für die sie sich entscheiden.

Diejenigen, die es ungezwungen und ohne Regeln genießen möchten, einmal von Zuhause weg zu kommen, mieten sich am Liebsten ein Ferienhaus. Hier können sie ganz abschalten vom Stress, den sie daheim an nahezu jedem Tag erleben müssen. Wann immer sie Lust haben, legen sie sich auf eine Liege, spazieren im Wald. Zudem genießen sie aber die Freiheit, auch einmal morgens um sechs Uhr aufzustehen und sich auf die Socken zu machen, um die Gegend zu erwandern. Unter dem Motto Wellness am Waldesrand kann man im Internet eine Anzeige schalten, egal ob als Vermieter oder Interessierter. Der eine bietet in einer kostenlosen Anzeige sein Ferienhaus zur Vermietung an, der andere sucht, ebenso völlig gratis, danach.

So treffen Menschen aufeinander, die sich nicht kennen und auch nur durch dieses Inserat miteinander in Kontakt kommen konnten. Sie beide verbindet ein entscheidendes Interesse. Das Ferienhaus am Waldesrand. Der eine möchte Geld dafür ausgeben, der andere es verdienen. Der eine will beschauliche Ruhe, für den anderen bedeutet Wellness Luxus im VIP Bereich eines hochklassigen Hotels. Aber es ist sehr einfach, alle zufrieden zu stellen.

Eine Antwort to “Das Ferienhaus am Waldesrand”

  1. Yvonne Fuchs Says:

    Hey, das ist ein interessantes Projekt. Die Idee an sich ist auch sehr gut… weitermachen

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